INFORMATIONEN ZUM FAHRTRAINING

VON DER THEORIE IN DIE PRAXIS.

Nach einer kurzen theoretischen Einweisung für das “Warm up” folgt der erste fahraktive Teil. Der Weg zum Trainingsgelände führt in der Regel durch die Tiefgarage. Die Distanz von der Tiefgarage zu den Flottenfahrzeugen beträgt ca. 100 Meter. Nachdem Sie sich in den Fahrzeugen eingerichtet haben, werden die Instruktoren ihre Sitzposition überprüfen. Achten Sie darauf, dass die vorderen Fenster auf beiden Seiten stets geschlossen bleiben. Bei guten Witterungsbedingungen können die hinteren Scheiben einen Spalt geöffnet werden. Das Schiebedach anheben – sofern vorhanden – hilft den Innenraum gleichmässig mit Frischluft zu fluten.

MATCHENTSCHEIDENDE KOMMUNIKATION.

Die Instruktoren und alle übrigen Kursteilnehmenden sind Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die private Kommunikation während den fahraktiven Phasen auf ein absolutes Minimum beschränken. Funktionieren Sie als Team hoch konzentriert. Es sind die unverzichtbaren Voraussetzungen für ein effizientes und professionelles Fahrsicherheitstraining. In den Pausen finden Sie dann wieder genügend Spielraum die private kommunikative Schiene zu pflegen.

BEKLEIDUNG / SCHNEE IM FUSSRAUM.

Für die fahraktiven Teile des Trainings empfiehlt es sich, Jacken oder Mäntel aus zu ziehen. In den klimatisierten Fahrzeugen ist eine Temperatur von 20°Celsius eingestellt. Ihre Aufenthalte im Freien sind während dem Training auf den Fahrerwechsel begrenzt. Achten Sie beim Ein-, und Umsteigen darauf, dass kein Schnee an Ihren Schuhen haftet. Schnee im Fussraum wird schnell zu Wasser. Sichtprobleme (angelaufene Scheiben) dieser Art sind folglich leicht zu vermeiden.

SCHUHWERK.

Optimiertes Bremsen bei winterlichen Strassenverhältnissen erfordert viel Gefühl und Trainingsfleiss. Geeignetes Schuhwerk erleichtert Ihnen die Aufgabe sehr! Es darf durchaus solides Winterschuhwerk sein. Wichtig: Schuhe mit Zentimeter dicken Sohlen sind völlig ungeeignet.

ROLLENVERTEILUNG, EINSTELLUNG.

Pilot und Copilot bilden ein Team und unterstützen sich gegenseitig. Die Aufgabenverteilung während den fahraktiven Phasen ist geregelt. Der Co-Pilot ist der Sicherheitschef des Fahrzeuges. Er unterstützt den Piloten bei allen Fahrten. Die Sicherheit ist prioritär. Der Pilot hat bei den meisten Fahrzeugen die Möglichkeit, die Geschwindigkeitsvorgabe mit dem “Head up” exakt zu kontrollieren. Der Co-Pilot überwacht zusätzlich die jeweils vorgegebene Geschwindigkeit und teilt Abweichungen dem Fahrer umgehend mit. Um einen reibungslosen und sicheren Ablauf zu gewährleisten müssen die vorgegebenen Geschwindigkeiten unbedingt eingehalten werden. Zu hohe aber auch zu geringe Geschwindigkeit stellen gerade beim “Warm up” eine konkrete Gefahr dar! Vertrauen Sie auf die Erfahrung der Instruktoren und halten Sie die Vorgabe genau ein!

HILFSMITTEL “HANDOUT”.

Im Handschuhfach finden Sie das Handout für den Co-Piloten. Darauf ist der Übungsablauf genau festgehalten. Halten Sie als Co-Pilot dieses Handout griffbereit und unterstützen Sie bei Bedarf den Piloten. Ihre Flotten-Fahrzeuge sind an der Frontscheibe nummeriert (oben rechts und links) . Merken Sie sich die jeweilige Nummer, da Anweisungen manchmal mit dieser Nummer gegeben werden.

FUNKGERÄT.

Funkgeräte sind Führungsmittel und dienen Ihrer Sicherheit. Der Funkverkehr ist eine absolute Einwegkommunikation. Aus Sicherheitsgründen bitten wir Sie, das Funkgerät nicht zu betätigen. Sollten Sie Hilfe benötigen, genügt die Betätigung der Warnblinkanlage.

 

Handout “Warm up” für Passstrasse und Parkplatz