SCHLUSSÜBUNG FINALE

IDEE.

Nach den Trainingseinheiten I-III wird mit der Schlussübung “Finale” das Erlernte überprüft. Zuerst erfolgt das Briefing zur Schlussübung. Danach absolvieren die Teilnehmenden gemeinsam eine Besichtigungsrunde. In den finalen Schlussläufen können die Teilnehmenden das Gelernte unter Zeitdruck beweisen. Die Teilnehmenden absolvieren je zwei Zeitläufe. Die besten Rundenzeiten varieren zwischen 1 Minute 30 Sekunden und 2 Minuten 15 Sekunden. Je nach Strassen- und Sichtverhältnissen.

WICHTIG.

Die Fahrzeuge sind für die Schlussübung nicht Vollkasko versichert. Das Risiko tragen die Teilnehmenden selber.

ORGANISATION.

Es starten gleichzeitig drei Teams aus drei verschiedenen Startpositionen. Die Teams versuchen den Parcour in kürzester Zeit fehlerfrei zu absolvieren. Siegen kann nur, wer den Parcour in angemessener Geschwindigkeit fehlerfrei absolviert. Eine gute Voraussicht – man sollte mindestens zwei Tore voraussehen – sowie ein exaktes Studium beim Team-Briefing und das korrekte Anwenden des Gelernten unter Zeitdruck sind Erfolgsgaranten. Fehler wie z.B. das Verschieben einer Pylone oder eines Sicherheitselementes werden mit harten Zeitstrafen belegt. Diese Zeitstrafen werden auf die gefahrene Zeit addiert.

WARTERAUM.

3/4 der Flottenfahrzeuge sind im Warteraum in Dreierkolonne positioniert und warten auf den Einsatz. Es ist wichtig, dass im Warteraum nach jedem Durchgang konsequent aufgeschlossen und der Fahrerwechsel durchgeführt wird. Die vordersten drei Fahrzeuge sind permanent abrufbereit. Der Chef Warteraum weist die Teams einzeln zur Startposition. In Fahrrichtung gesehen steht beim Haus die Kolonne für das rote Start-/Zieltor. In der mittleren Kolonne stehen die Fahrzeuge für das gelbe Start-/Zieltor. Ganz links warten die Fahrzeuge für das Blaue Start-/Zieltor. Das Fahrzeug aus der roten Kolonne fährt zuerst zum Start-/Zieltor, dann folgt das Fahrzeug aus der blauen Kolonne.

REGLEMENT.

Alle Teilnehmenden absolvieren zwei Wertungsläufe. Die Protestgebühr beträgt CHF 300.- und verfällt in jedem Falle. Ein Teilnehmer kann durch die Übungsleitung disqualifiziert werden, wenn eine grobe Verletzung gegen Sicherheitsbestimmungen vorliegt (z.B. unangemessene Geschwindigkeit).

ZEITSTRAFEN.

Pylonen oder Rollerreifen touchieren = 10 Sekunden pro Ereignis.

DISQUALIFIKATION.

Torfehler, Pylone oder Rollerreifen verschieben und/oder überfahren = Disqualifikation.

ÜBUNGSUNTERBRUCH.

Falls ein Wertungslauf aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden muss, erfolgt per Funk folgendes Kommando: “Alle Halt!” und die Zeit wird angehalten. Das Kommando “Alle Halt!” verpflichtet alle im Parcour befindlichen Fahrzeuge zum sofortigen Anhalten. Regelverstoss = Disqualifikation! Nach dem Unterbruch wird die Übung mit einem “Restart” weitergeführt. Das Kommando für den Restart lautet: “Kommando gilt, Achtung, fertig, los!” Die Zeitmessung wird 5 Sekunden nach dem “Restart” reaktiviert.

AUFSCHLIESSEN AUF DAS VORHERFAHRENDE TEAM.

Sollte ein Team auf ein langsamer fahrendes Fahrzeug aufschliessen, greift der Übungsleiter ein. Den Anweisungen des Übungsleiters ist strikte Folge zu leisten. Für die Behinderung wird dem benachteiligten Team eine angemessene Zeit gutgeschrieben. Diese Gutschrift ist in der publizierten Zeit bereits berücksichtigt. Sollten sich die Wege zweier Teams trotzdem kreuzen, gilt Rechtsvortritt! Der Vortritt darf nicht erzwungen werden!!

ZIELANKUNFT.

Der Startplatz (Gelb, Blau oder Rot) ist auch das Ziel. Folglich absolviert jedes Fahrzeug ein komplette Runde. Man ist im Ziel, wenn man wieder dort steht, wo man gestartet ist!! Für die Zielankunft sind folgende Kriterien entscheidend:
1. Ein Teil des Fahrzeuges muss auf der Ziellinie still stehen.
2. Die Zeitnahme erfolgt nur, wenn das Fahrzeug mit einem Teil auf der Ziellinie wirklich still steht!
3. Wer im Ziel überschiesst oder zu früh steht kann nachbessern. Zeitnahme siehe Punkt 1 und 2.
4. Alle bleiben auf der Zielposition stehen, bis Sie vom Übungsleiter aufgefordert werden den Platz zu verlassen.
5. Für die Rückfahrt aus Zielposition Rot existieren “grüne Tore”, welche nur für die Rückfahrt benützt werden dürfen.
6. Die Rückfahrt aus der Zielposition Blau und Gelb erfolgt auf dem nächsten Wege, ohne Pylonen oder Rollerreifen zu verschieben.

EINTREFFEN IM WARTERAUM

Bei der Ankunft im Warteraum schliesst des erste Fahrzeug immer hinter die rechte Kolonne beim Haus auf. Das zweite Fahrzeug welches im Warteraum eintrifft, reiht sich immer in der mittleren Kolonne ein. Das letzte Fahrzeug ordnet sich immer in der linken Kolonne ein. Vorbehalten bleiben Anweisungen des zugeteilten Instruktors. Sobald die Positionen im Warteraum bezogen sind, erfolgt der Fahrerwechsel. Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie beim Öffnen der Türen auf andere Fahrzeuge achten.

NACH DEM FINALE.

Bis alle Teams ihre Wertungsläufe absolviert haben, bleiben alle Teilnehmenden bei den Fahrzeugen, wobei mindestens ein Teilnehmer am Steuer sitzen muss. Die Schlussanweisungen erfolgen per Funk. Bitte beachten Sie, dass nun alle Kursteilnehmenden ein letztes Mal in den zugeteilten Flottenfahrzeugen sitzen sollten. Die Fahrzeugschlüssel und sämtliche Kursunterlagen werden nach dem Training in den Fahrzeugen deponiert. Bitte kontrollieren Sie vor dem Verlassen des Übungsplatzes Ihre persönlichen Utensilien (Handy, Geldbörse, Kleidungsstücke aller Art, etc.).