KURSORGANISATION.

Die Kurse werden mit 12 Fahrzeugen (24 Teilnehmenden) durchgeführt. Ausgenommen „Warm up“ und Schlussübung wird auf zwei verschiedenen Gruppen- arbeitsplätzen mit je 6 Fahrzeugen (12 Teilnehmenden) trainiert. Für die Kurse werden grundsätzlich BMW-Flottenfahrzeuge der aktuellsten Generation eingesetzt.

KONZEPT.

Bei der Konzeption des Kurses wurde darauf geachtet, dass:
– Teilnehmende blick-, lenk- und bremstechnische Anforderungen trainieren, um auch bei schwierigen Verhältnissen sicher reagieren zu können.
– Teilnehmende ein Fahrzeug in allen erdenklichen fahrdynamischen Situationen (über-, untersteuern, neutral) „erleben“ und falls möglich kontrollieren lernen.
– Teilnehmende sämtliche Lastwechsel-Reaktionen eines Fahrzeuges „erfahren“ und das erforderliche Verhalten in ausreichender Anzahl an Fahrübungen trainieren.

KURSZIELE.

Kursteilnehmende sind nach dem Kurs in der Lage, ihr privates Fahrzeug auf Schnee und Eis sicher zu bewegen. Sie «erfahren» die Bewegungsmöglichkeiten und die Bewegungsgrenzen auf rutschigen Untergrund. Sie sind am Kursende in der Lage, gefährliche Situationen (Grenzbereiche) durch adäquates Verhalten zu korrigieren bzw. zu verhindern und haben ihre Bremstechnik optimiert.

Private Fahrzeuge = Risiko Bereifung bedeutet lange Wartezeiten und bei extremen Witterungsbedingungen sofort Chaos.

Wer an Fahrsicherheitstrainings im Winter private Fahrzeuge einsetzen will, muss sich zuerst einmal mit der Problematik der Bereifung aus einander setzen. Trotz deutlichen Hinweisen der Kursveranstalter vor Trainingsbeginn, werden untaugliche Bereifungen zum Stolperstein. Es muss immer damit gerechnet werden, dass einige Fahrzeug nicht optimal bereift sind. Da gibt es: Billigreifen, Ganzjahresreifen, runderneuerte Winterreifen, Reifen mit ungenügender Profiltiefe, älteren Reifen oder auch verkehrt montierten Reifen! «Ungeeignete Bereifungen» bedeuten bei Trainings auf Schnee & Eis massiv erhöhte Sicherheitsabstände zwischen den einzelnen Fahrzeugen. Längere Wartezeiten und eine Reduktion der Trainingseinheiten wären die Folgen. Bei extremen Witterungsbedingungen würden Fahrzeuge im Schnee stecken bleiben, was Chaos und letztlich Abbruch bedeuten würde.

TRAININGSFLOTTE = SICHERHEIT UND EFFIZIENZ AUCH BEI EXTREMEN WITTERUNGSBEDINGUNGEN.

Unsere BMW-Trainingsfahrzeuge der neusten Generation verfügen über die ultimative xDrive-Allradtechnologie und sind mit der aktuellsten Michelin-Reifentechnik ausgestattet. Die Folgen: “Hohe Sicherheitsreserven bei einmaligem Fahrverhalten!” Für professionelle Kursveranstalter schlicht die Voraussetzung, Fahrsicherheitstrainings auch unter extremsten Witterungsbedingungen effizient durchführen zu können.

FAZIT.

Durch den Einsatz einer Trainingsflotte auf der Schwägalp vermeiden wir unnötige Risikofaktoren und schaffen die Voraussetzung für effiziente Trainingsbedingungen. Weil die verschiedenen Eigenlenkverhalten (untersteuern, übersteuern neutral) bei sämtlichen Fahrzeug-Antriebsarten immer dieselbe adäquate Stabilisierungsmassnahme erfordern, können diese Massnahmen auf sämtlichen Fahrzeugstypen erlernt und folglich angewendet werden.

FAKT.

Es spielt keine Rolle, ob Kursteilnehmende im Alltag ein Fahrzeug mit Front-, Heck-, oder Allradantrieb fahren. Vielmehr geht es darum, die Bewegungsmöglichkeiten und die Bewegungsgrenzen von Fahrzeugen zu erleben, die richtigen Verhaltensmuster bei allen auftretenden Eigenlenkverhalten zu trainieren und dabei blick-, lenk-, und bremstechnische Anforderungen zu erfüllen!

PS: Unser Trainingsgelände wird unmittelbar nach dem Kurs aufgeräumt und für den kommenden Tag neu präpariert. Aus Sicherheits- und Zeitgründen ist es deshalb leider unmöglich das Trainingsgelände nach dem Kurs für Fahrten mit dem privaten Fahrzeug zu nutzen. Besten Dank für Ihr Verständnis.

ÜBRIGENS: An Fahrsicherheitstrainings von Mai bis Oktober fahren auch die Teilnehmenden unserer Kurse mit dem eigenen Fahrzeug.